Rezensionen

Rezension zu: „Dark Elements – Steinerne Schwingen“ von Jennifer L. Armentrout

Ja, ich habe lange gebraucht, bis ich das Buch beendet habe. Da ich mir immer eine neue Lektüre suche, wenn die andere nicht mehr genug Spannung gibt, könnt ihr euch vorstellen, dass mich „Dark Elements“ leider nicht umgehauen hat. Schade, wirklich! Ich hatte bei dem tollen Cover so viel Hoffnung, und Gargoyles, hallo? Wie cool ist das denn! (Wenn ihr tolle Gargoyles sehen wollt, schaut euch den Film „I, Frankenstein“ an, die sind klasse!)

Zum Inhalt:

Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet … und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!

Wie mir das Buch gefallen hat:

Wie schon oben gesagt war es leider nichts für mich. Eigentlich konnte ich Laylah ganz gut leiden, aber da hört es auch schon auf. Am schlimmsten fand ich Roth und Zayne – warum müssen alle männlichen Hauptcharaktere neuerdings muskelbepackt, riesengroß, beschützerisch, aber dafür ohne Charaktereigenschaften sein? (Danke Stephenie Meyer, dass du mit Edward einen Trend hierfür hervorgerufen hast.) Es war an manchen Stellen echt widerlich, dass es nur immer darum geht, wer sie mehr liebt und dass alle mit ihr schlafen wollen und dass sie die Wahl zwischen zwei so perfekten Kerlen hat. Schrecklich.

Bis die Geschichte ins Laufen kommt, dauert es meiner Meinung nach viel zu lang: Erstmal erfahren wir, dass Laylah (oh Wunder) noch Jungfrau ist und ansonsten auch eher dusselig. Dann kommt der unfassbar geile Dämon und alles ändert sich. Bis es zu echter Action kommt, vergeht viel zu viel Zeit und die tausend Beinahe-Sex-Szenen habe ich größtenteils überfolgen. Für mich war dieses Buch eines der neumodischen Erotikromanen im Körper eines Jugendromans.

Mein Fazit:

Mit Jennifer L. Armentrout habe ich abgeschlossen. Keine ihrer Serien hat mich bis jetzt überzeugt und meiner Meinung nach schreibt die Frau im falschen Genre, sie sollte lieber Erotik-Romane schreiben. Wenn man mal von Laylah absieht, die als einzige Figur glaubhaft ist, waren alle anderen Figuren farblos und vorhersehbar. Einzig Bambi würde ich gerne wiedersehen, aber das wird wohl nichts werden…

2 Kommentare zu „Rezension zu: „Dark Elements – Steinerne Schwingen“ von Jennifer L. Armentrout

  1. Hach, ich liebe deine Rezension. Überhaupt mag ich es, wenn ein Buch in der Rezension nicht gut wegkommt, denn dann sieht man gleich die Schwachstellen des Buches und kann einschätzen, wie es wohl aufgebaut ist. Außerdem fühle ich mich dann immer so provoziert, das Buch auch zu lesen, um herauszufinden, ob ich das wohl auch so sehen würde. 😀
    Aber diese Konstellation ist ja sehr beliebt. Frau vs. Good Boy und Bad Boy. Eine Konstellation die scheinbar immer funktioniert.
    Ich bastle ja auch an einem Fantasy Roman und diese Konstellation ist schon sehr verlockend. Man muss wirklich aufpassen, nicht ins Klischeehafte abzudriften. Ich wollte das immer vermeiden. Aber es hat sich verselbstständigt. Ich versuch nun einfach noch mehr Figuren einzubauen um das Ganze verwirrender zu gestalten, damit es nicht so offensichtlich ist…und meine Hauptfigur wird sich hoffentlich nicht in Beide verlieben. Lieber in gar keinen von Beiden. Probleme einer Hobby-Autorin haha.

    Liebe Grüße, Anja

    Gefällt 1 Person

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