Rezensionen

Rezension zu: „Die vierte Braut“ von Julianna Grohe

wp_20161125_18_02_14_pro Der Drachenmond-Verlag beschäftigt mich schon länger und jetzt habe ich endlich mal die Zeit gefunden, ein Buch davon zu lesen. Und ja, es ist Absicht, dass das Cover sofort an Aschenputtel erinnert, warum erfahrt ihr hier:

Zum Inhalt:

In Wahrheit war die Sache mit Cinderella ganz anders …

Auf Wondringham Castle findet eine riesige Brautschau mit vielen Prüfungen statt. Unzählige junge Damen aus allen Teilen des Landes kommen zum Schloss, um die Gunst eines der vier Prinzen zu erlangen. Aber die junge Gouvernante Mayrin Barnaby, die durch unglückliche Umstände ebenfalls dorthin gerät, will gar keinen Königssohn heiraten, sondern nur schnellstmöglich zurück nach Hause. Dort warten ihre beiden jüngeren Geschwister auf sie, für die sie verantwortlich ist.

Als jedoch der charismatische Hauptmann dafür sorgt, dass Mayrin bleiben kann, beginnt ein aufregendes Abenteuer voller Leidenschaft und Intrigen.

Wie mir das Buch gefallen hat:

Ehrlich gesagt hat es mich total überrascht! Da ich Casting-Shows aller Art verabscheue, wusste ich zuerst nicht, ob ich das Buch nicht nach ein paar Seiten beenden würde. Aber nein, es kam ganz anders, was hauptsächlich an Mayrin lag. Was für eine erfrischende junge Frau! Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und lässt sich nicht so leicht einschüchtern, das gefiel mir gut. Sie hat ein Gewissen und Verantwortungsgefühl und trotz des Konkurrenzkampfes entwickelt sie sich nicht zur Zicke.

Ansonsten war es auch manchmal sehr witzig! Ein schöner, leichter Humor, der oftmals genau zur Stimmung gepasst hat. Schön fand ich auch, dass die Prinzen nicht als perfekte, strahlende Helden dastanden, sondern Männer sind, die das Pech haben, sich unter so vielen jungen Frauen entscheiden zu müssen. Ein herrliches Schloss aus Kulisse und der Hauptmann… Tja, wer würde da nicht ins Schwärmen gerraten? Neben Mayrin war übrigens Rose meine Lieblingsfigur, noch so ein Mädchen mit Mumm.

Mein Fazit:

Nein, keine langweilige, kitschige Castingshow voller Hass und Zickenkrieg. Sondern die Geschichte eines Mädchens, das den äußeren Umständen wie ein Fels in der Brandung trotzt und den Kopf oben behält. Und ja, es ist ein Märchen, aber genau die richtige Dosis davon. Gerade so, dass man sich zurücklehnt und zu träumen beginnt…

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