Rezensionen

Rezension zu: „Das Paket“ von Sebastian Fitzek

wp_20161217_20_49_37_pro Schon wenn man das Buch zum ersten Mal in der Hand hält, weiß man: Das ist kein gewöhnlicher Titel. Denn welches Buch ist schon in einer Pappschachtel verpackt? Sozusagen ist jedes einzelne Exemplar dieses Titel ein kleines „Paket“ für sich, was ich großartig finde. Tolle Idee!

Zum Inhalt:

Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt …

Wie mir das Buch gefallen hat:

Gleich mal vorweg: Ich bin hier nicht ganz neutral. Liegt daran, dass ich Fitzek-Fan der ersten Stunde bin, damals 2006 habe ich mit „Die Therapie“ angefangen und seitdem habe ich noch kein einziges Buch von ihm verpasst. Wenn man bedenkt, dass ich 2006 erst 14 Jahre alt war… Aber ich war schon immer ein außergewöhnliches Mädchen 😉

Sehr erleichtert hat mich gleich von Anfang an, dass dieser Thriller wieder mehr in die Richtung geht, wie Sebastian sie zu Beginn seiner Schriftsteller-Karriere geschrieben hat: Atemlose Spannung, teuflische Verwicklungen und jede Menge Nervenkitzel, der einen in den Wahnsinn treibt. Genauso beginnt „Das Paket“ und es hält das ganze Buch über an, man kann nicht einmal aufatmen. Wie schnell man sich in Ängste und Paranoia hineinsteigern kann, wie real Gefahren aber auch manchmal sind, all das findet man in diesem Buch. Wieder einmal hat Sebastian es geschafft, dass ich mehrere Nächte schlecht geschlafen habe und meine Fingernägel alle abgekaut sind. Aber ok, ein Mann wie er hält einem nunmal die ganze Nacht wach… 😉

Als einziges kleines Manko an dem Buch habe ich die Hauptfigur empfunden, Emma und ich wurden nicht wirklich warm miteinander. Das ist aber wahrscheinlich eine total subjektive und persönliche Meinung, die bestimmt viele anders sehen.

Mein Fazit:

Wieder einmal schafft es Sebastian Fitzek, uns mit seinem Psychothriller den Atem zu rauben und zu begeistern, ein Nervenkitzel nach dem anderen und eine teuflische Handlung, in der das Unglück immer subtiler wird. Vor allem das Ende war wieder einmal mehr als Überraschung, da wäre ich nie drauf gekommen! Bravo, Sebastian, wieder klasse gemacht, freue mich schon auf mehr!

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