Rezensionen

Rezension zu: „Diabolic – Vom Zorn geküsst“ von S.J. Kincaid

wp_20170218_15_13_10_pro Bei diesem Titel handelt es sich wieder um einen, der mich schon beim Durchblättern der Verlagsvorschau begeistert hat. Nicht so sehr das Cover, sondern mehr das Wort „Diabolic“ haben mich veranlasst, den Verlag um ein E-Book Leseexemplar zu bitten. Ich habe es bekommen und jetzt könnt ihr lesen, wie ich es gefunden habe:

Zum Inhalt:

Eine Diabolic ist stark.

Eine Diabolic kennt kein Mitleid.

Eine Diabolic hat eine einzige Aufgabe: Töte, um den einen Menschen zu schützen, für den du erschaffen wurdest.

Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie – eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er – der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle …

Nemesis und Tyrus. Diabolic und Thronerbe. Ein Mädchen zwischen unbändigem Zorn und ergreifender Liebe, und ein Junge, dem Gefühle das Leben kosten könnten.

Wie mir das Buch gefallen hat:

Normalerweise bin ich kein großer Science Fiction Fan, einfach deswegen, weil ich die Sachen, die dort beschrieben werden, total weithergeholt finde. Aber „Diabolic“ war da anders, die Story hat sich wunderbar in diese futuristische Welt, die unserer in doch so vielen Aspekten gleicht, eingefügt. Klar, es ist gibt Roboter und Raumschiffe, aber die Machtgier, die Kämpfe, die Zwei-Klassen-Gesellschaft, das alles kennen wir doch aus unserer Zeit nur zu gut.

Nemesis ist ein fantastischer Charakter, stark, mutig, unbeugsam. An ihr hat mich besonders gut gefallen, dass sie im Gegensatz zu vielen anderen Figuren tatsächlich eine Kampfmaschine ist, die kein Erbarmen und kein Mitleid kennt. Sie tötet, wenn sie es für richtig hält, und sie kennt nur ein Ziel: Donia beschützen, auf die sie geprägt wurde. Klar, es schleichen sich Gefühle bei ihr ein im Laufe der Geschichte, wäre auch langweilig, wenn sich nichts verändern würde. Aber sie bleibt bis zum Schluss kein Mensch, sondern eine Maschine, etwas Besonderes.

Der Schreibstil reißt einen gleich mit, von Beginn an, und ich hatte sofort das Gefühl, Nemesis verstehen zu können. Sie versucht gar nicht erst sich anzupassen, sondern zeigt ihre Andersheit, alle sollen wissen, dass sie ein Raubtier ist, das keine Reue spürt.

Mein Fazit:

Ein wirklich gelungenes Buch über eine Kampfmaschine im Körper einer jungen Frau, die sich in der Science Fiction Welt behauptet, die sie niemals akzeptieren wird. Die Figuren sich glaubhaft und fassbar, die Welt beeindruckend. Macht Lust auf mehr!

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

5 von 5 Theos

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s