einlesehorn Lesechallenge 2017 · Lesechallenges 2017 · Rezensionen

Rezension zu: „Schattenkrone – Royal Blood 1“ von Eleanor Herman

wp_20170218_15_15_39_pro Wenn es eines gibt, das ich mir bei mehr Büchern wünsche, dann: Historische Figuren in Kombination mit Fantasy. Gott sei Dank erscheint heute so ein Werk, in diesem Fall geht es um Alexander den Großen und eine Welt mit jeder Menge Magie.

Zum Inhalt:

Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht …

Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der größte Heerführer aller Zeiten zu werden.

Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf. Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen.

Wem kannst du trauen?
Und was ist am Ende stärker?
Das Schicksal?
Magie?
Oder deine Feinde?

Wie mir das Buch gefallen hat:

Wahnsinn! Die historische Kulisse fühlt sich sehr echt an, man hat stets das Gefühl, mitten in den Burgen, Höfen etc. zu sein und alle Gerüche, Geräusche und Geschehnisse mitzuerleben. Da hat jemand sehr gut recherchiert. Alexander wird hier noch inser Jugendzeit gezeigt und ihn mochte ich sofort: Er steht im Schatten seines übermächtigen Vaters, muss sich gegen die Machtbedürfnisse seiner Mutter zur Wehr setzen und ein körperliches Handicap geben ihm das Gefühl, nicht gut genug zu sein.

Überhaupt konnte man die Beweggründe der Figuren sehr gut nachvollziehen, denn insgesamt ist das Buch aus ca. 7 verschiedenen Sichten geschrieben; diese ergänzen sich aber und ergeben ein schönes Gesamtbild, man muss nicht Angst haben, dass man auf einmal nicht mehr weiß, wer wer ist. Die Frauen werden vor allem wegen ihrer Schönheit bewundert, aber so war das nunmal damals. Trotzdem ist keine der weiblichen Hauptfiguren schwach, sie beweisen Durchsetzungswillen, Mut und körperliche Ausdauer, sodass sie den Männern in nichts nachstehen.

Am besten fand ich, wie im Laufe des Buches alle Motive, Wünsche und Ängste der Figuren zusammenlaufen, auf einen Punkt, an dem sie sich verweben und ein Netz bilden, bei dem man als Leser seine Freude hat. Und man fragt sich: Wer wird fallen? Und wer wird sein Ziel erreichen? Schon bald spürt man, dass alle eine lange Reise vor sich haben, auf die ich mich aber sehr freue.

Spannung kommt auch nicht zu kurz in dem Buch, die Kampfszenen sind packend und authentisch grausam, alles läuft auf Krieg hinaus. Doch wenn man weiß, was Alexander der Große alles erreicht hat, dann kann man unbesorgt seinen Werdegang aus einem Blickwinkel erleben, wie es ihn so noch nie gab.

Mein Fazit:

Eine spannende, toll geschriebene Story von Jugendlichen in der antiken Welt, die alle versuchen, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Es gibt Kampf, verbotene Magie, heimliche Liebe, unzertrennbare Freundschaft und Intrigen vor der Kulisse der Welt von Alexander des Großen. Im Laufe der Geschichte sieht man, wie gut das Buch recherchiert ist und taucht vollkommen ein in diese besondere Welt.

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5 von 5 Theos

Ein Kommentar zu „Rezension zu: „Schattenkrone – Royal Blood 1“ von Eleanor Herman

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