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Rezension zu: „Ein Käfig aus Rache und Blut“ von Laura Labas

wp_20170226_14_06_23_pro Noch ein Drachenmond-Titel! Dieser hier unterscheidet sich ein bisschen von den anderen Büchern im Programm, finde ich, da es hier weniger um Märchen oder Romantik geht, sondern sehr kämpferisch zugeht. Schaut mal, was ich zu dem Buch sage:

Zum Inhalt:

Nach dem grausamen Mord an ihrer Familie wird Alison Talbot von ihrer Tante zur Jägerin ausgebildet. Von nun an streift sie durch die Rayons und tötet Dämonen, die die Erde erobert und zerstört haben. Allein der Wunsch nach Vergeltung treibt sie an.

Eines nachts wird sie von Dämonen entführt und zu Dorian Ascia gebracht, König einer der 21 Dämonenstädte, der ihr ein einzigartiges Training anbietet. Obwohl Alison ihm misstraut, nimmt sie das Angebot an. Fortan wird sie von dem Dämon Gareth trainiert, der sie nicht nur in den Wahnsinn treibt, sondern sie auch an ihrem Weltbild zweifeln lässt. Je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto schwerer fällt es ihr, sich zwischen Rache und längst verloren geglaubten Gefühlen zu entscheiden.

Wie mir das Buch gefallen hat:

Beginnen tut alles echt gut, wir sehen, wie Alison zu dem wurde, da sie heute ist. Und wir gehen auf Dämonenjagd mit ihr, das war cool. Allerdings nimmt die Spannung danach irgendwie ab.

Mir hat insgesamt in dem Buch die Action gefehlt, eine einzige Jagd kommt vor, das war es dann aber auch. Die meiste Zeit begleiten wir Alison in der Gefangenschaft bei den Dämonen und da entwickelt sich schnell eine gewisse Routine: Sie wehrt sich, die Dämonen weisen sie in die Schranken, sie tranieren gemeinsam und wieder von vorn. Es ist verständlich, dass sie nicht sofort aufgibt und immer wieder Fluchtversuche startet, aber ab einem gewissen Punkt wirkt es nur noch selbstmörderisch.

Alison an sich mochte ich, sie weiß sich zu wehren und nimmt kein Blatt vor den Mund, das ist mal eine schöne Abwechslung. Leider wirken alle anderen Figuren neben ihr blass und berechenbar, vor allem die Dämonen waren mir einfach zu „brav“. Zum Schluss hin gefiel es mir nochmal besser, aber insgesamt hat man zu sehr gemerkt, dass es noch mehrere Teile geben wird.

Mein Fazit:

Die Idee hinter dem Buch ist toll ausgearbeitet und Alison eine glaubhafte, spannende Hauptfigur, die man gerne begleitet. Allerdings fehlte mir die Spannung im Mittelteil, es fühlte sich an wie eine dauerhafte Wiederholung der Ereignisse.

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3 von 5 Theos

Ein Kommentar zu „Rezension zu: „Ein Käfig aus Rache und Blut“ von Laura Labas

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