Rezensionen

Rezension zu: „AchtNacht“ von Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek war wirklich fleißig in letzter Zeit: Zuerst „Das Paket“ im Oktober und jetzt schon wieder ein neues Werk! Und bevor ihr euch jetzt fragt: Ja, auch wenn man The Purge gesehen hat, ist das Buch lesenswert, so viel hat es nicht gemeinsam. Lest selbst!

 

Zum Inhalt:

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

 

Wie mir das Buch gefallen hat:

Manch ein großer Fitzek-Fan hatte schon Bedenken, dass nach dem Joshua-Profil nur noch Bücher in diesem Stil kommen würden. Gott sei Dank war diese Sorge unbegründet, „AchtNacht“ ist ein Meisterwerk. Um es konkret zu sagen: Wie sehr mir ein Buch oder Film gefällt, erkennt man daran, wie stark ich an meinen Fingernägel gekaut habe. Und bei diesem Buch habe ich schwere Verwüstungen hinterlassen…

Generell mag ich Bücher, in denen die wahre Natur des Menschen hinterfragt wird, sehr gerne; eins meiner Lieblinge hierbei „Die Arena“ von Stephen King. Wie weit würden die Menschen gehen, wenn sie wüssten, dass sie dürften? Gibt es soetwas wie Moral überhaupt? Klar, genau werden wir es vermutlich nie wissen (höchstens die Zombie-Apokalypse kommt doch noch), aber Sebastian Fitzek schafft es sehr gut, uns vor Augen zu führen, dass es sein könnte, dass viele Leute dann wieder von ihren Trieben übernommen werden.

Ben war mir gleich sympathisch, vielleicht manchmal etwas impulsiv, aber wenigstens ist er kein Schisser. Er stützt sich in Situationen und merkt oft zu spät, dass es nicht das Richtige war. Aber er versucht es wenigstens! Arezu dagegen war mir gleich suspekt, etwas an ihr macht mich sofort misstrauisch.

Im Allgemeinen mochte ich die Stimmung des Buches sehr, immer auf der Hut, hinter jeder Ecke könnte ein Feind sein, der sich umbringen möchte, das war eine richtig gute Dosis Psychoterror. (Empfehlung von mir: Nicht lesen, wenn ihr abends allein zu Hause seid…)

 

Mein Fazit:

Noch besser als „Das Paket“, Sebastian Fitzek ist zurück in seiner Meisterklasse, dem Psychoterror. Ich konnte überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen, das Grauen lauert überall. Wer eine gute Portion Horror und Nervenkitzel sucht, der wird hier fündig werden. Mein besonderer Tipp: Unbedingt auch noch das Nachwort lesen! Fast noch besser als das Buch!

5 von 5 Theos

2 Kommentare zu „Rezension zu: „AchtNacht“ von Sebastian Fitzek

    1. Ja, Sebastian spaltet oft die Fangemeinde, aber ich halte zu ihm 😉 und das ist eins von seinen besten, finde ich, also wünsche ich dir schonmal viel Spaß beim Lesen! Und das Nachwort nicht vergessen, ist zum Schreien lustig 😀

      Ganz liebste Grüße
      Dani

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