Persönliches

Literaturverfilmungen: Welche findet ihr gelungen?

Meine Leser!

Heute habe ich mir mal Gedanken darüber gemacht, wie sehr die Literatur die Filmbranche beeinflusst. Wüsstet ihr spontan, welche von euren Lieblingsfilmen auf Büchern beruhen? Ich habe mal nachgesehen und war durchaus überrascht, schaut mal:

Hier fehlen noch ein paar, aber die waren so offensichtlich, die musste ich nicht fotografieren. Ich denke, jeder kennt Der Herr der Ringe, Der kleine Hobbit und die Disney Verfilmungen, die auf Märchen beruhen. Finde ich übrigens alle toll, ihr nicht auch?

Aber nun zu den oben gezeigten: Die Serie Sherlock und die Sherlock Holmes Filme mit Robert Downey Jr. haben in letzter Zeit dafür gesorgt, dass der Mythos des berühmtesten Detektiven der Welt wieder zu neuem Leben erwacht ist. Einige hatten am Anfang befürchtet, dass der ursprüngliche Charme der Geschichte(n) durch die neuen Adaptionen vergessen werden könnte, aber ich finde, dass er umso stärker wieder spürbar ist! Die Fans lieben das moderne Setting der Serie und die tollen viktorianischen Kulissen der Filme und das ergänzt sich eher, als dass es sich ausschließt, denn so ein Genie wie Sherlock Holmes passt in jede Epoche.

Vor ein paar Jahren habe ich das Buch Frankenstein von Mary Shelley gelesen und war zwar beeindruckt, aber es nagte an mir: Wie hat er das Monster denn nun wirklich zum Leben erweckt? Das wird nämlich nicht genannt. Im lose an das Buch angelehnten Film I, Frankenstein wird genau diese Frage beantwortet – gespickt mit jede Menge tollen Fantasyelementen. Hatte mich damals umgehauen und eine großartige Interpretation, finde ich.

Exodus war schon vor seiner Veröffentlichung durchaus umstritten, weil – obwohl in Ägypten spielend – so gut wie keine dunkelhäutigen Schauspieler darin vorkommen. Das bemängle ich auch, keine Frage, aber mal ganz davon abgesehen ist der Film durchaus eine starke Interpretation des biblischen Stoffes, der trotzdem nicht von und für Fanatiker gemacht wurde. Die Frage nach Gott wird immer offen gelassen und die 7 Plagen könnten auch natürlichen Ursprung haben, man wird hier nicht in eine Meinung gestoßen. Moses wird als zerissen dargestellt, da er auf der einen Seite kein Blut an seinen Händen haben möchte, andererseits auch Freiheit für sein Volk wünscht. Clever gemacht!

Zimmer 1408 ist eine Kurzgeschichte von Stephen King aus der Sammlung Im Kabinett des Todes. Und ein Film, der nicht so sehr mit dem realen Grauen erschreckt, sondern mehr damit, wie sehr eine Seele durch ein schreckliches Ereignis zerstört werden kann. Der Film soll sich ziemlich von der Kurzgeschichte unterscheiden, aber die Idee eines „bösen“ Hotelzimmers finde ich ziemlich gut.

Von den Drei Musketieren gibt es sehr viele Verfilmungen, meine liebste ist die von 2011. So viele tolle Schauspieler und es wurde zum Teil in Deutschland gedreht! Und witzig ist er auch, eine tolle Mischung.

Bei den Chroniken von Narnia kommen sicher Kinderheitserinnerungen bei einigen auf, oder? Die Bücher fand ich klasse, so eine schöne Welt, die Filme konnten das natürlich nicht in seiner Gänze unterbringen, aber sie waren alle gut gemacht, vor allem der dritte, finde ich.

Von den Bourne Filmen, die Verfilmungen zu den Büchern von Robert Ludlum sind, habe ich euch schonmal in einem kleinen Exkurs etwas erzählt, die Filme sind wesentlich spannender als die Bücher… Obwohl die auf ihre Weise auch gut sind.

Troja, der die Ilias von Homer ein bisschen frei wiedergibt, war ein wahrer Kraftakt für alle Beteiligten, denn es wurden keine Kosten und Mühen gescheut, um die antike Welt so real wie möglich zu machen. Klasse Schauspieler, super Kampfszenen, ein Muss für jeden Antike-Fan!

 

So, und jetzt noch kurz zu ein paar Verfilmungen, die meiner Meinung nach nicht so gelungen sind:

Eragon ist und bleibt einer meiner Lieblingsbücher und ich glaube fest daran, dass das Buch eine würdige Verfilmung á la Herr der Ringe verdient. Der Film von 2006 ist, ganz allein ohne die Buchvorlage, durchaus sehenswert, aber wer die Bücher liebt, der musste bei all den Änderungen und den weggelassenen Szenen schon sehr tapfer sein.

Twilight kam in Deutschland zuerst unter dem Titel „Bis(s) zum Morgengrauen“ auf den Markt und trotz der offensichtlichen Liebesschnulze konnte mich der Schreibstil von Stephenie Meyer überzeugen. Die Verfilmung allerdings… Ich kann bis heute nicht verstehen, wie sie auf Robert Pattinson als Edward kamen, er passt meiner Meinung nach absolut überhaupt nicht. Insgesamt konnte mich im Film nur eine Figur überzeugen: Alice. Ansonsten wusste ich teilweise nicht, ob ich überhaupt den richtigen Film sehe.

 

Aber jetzt seid ihr dran! Wie steht ihr so zu Verfilmungen, welche gefallen euch, welche weniger? Ich freue mich über jede Rückmeldung!

2 Kommentare zu „Literaturverfilmungen: Welche findet ihr gelungen?

  1. Meine liebsten Literaturverfilmungen sind die von Harry Potter. Die Bücher sind natürlich besser und detailreicher, die Filme fesseln mich trotzdem immer noch, besonders Teil 3. 🙂

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