Rezensionen

Rezension zu: „Flugangst 7A“ von Sebastian Fitzek

Der neue Fitzek! Ja, es war seit AchtNacht dieses Mal noch nicht so lange her und doch habe ich ihn sehnsüchtig erwartet. Nach Passagier 23 dieses Mal wieder mit einem Transportmittel, ums Fliegen geht es dieses Mal. Was es übrigens mit der Milch auf sich hat? Dazu müsst ihr das Buch lesen 😉

 

Zum Inhalt:

Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen.

Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin.
Ein labiler Passagier, der unter Gewaltphantasien leidet.
Und ein Psychiater, der diesen Patienten manipulieren soll, um an Bord eine Katastrophe herbeizuführen.
Sonst verliert er etwas sehr viel Wichtigeres als sein Leben …

 

Wie mir das Buch gefallen hat:

Ja, ich stehe offiziel dazu: Ich bin Fitzek-Fangirl. Und zwar nicht erst seit diesem Buch, schon seit der Therapie damals. Etwas an der Art wie er schreibt und seine Geschichten mit den Figuren darin aufbaut ist einfach so anders und toll, dass ich seine Bücher immer und immerwieder lesen könnte.

Was mir an diesem Buch im Gegensatz zum Beispiel zu Das Paket aufgefallen ist: Wir erleben das Grundproblem, die Entführung, gleich mit, was nicht das „Problem“ für die Hauptfigur aufwirft, ob an dem ganzen Irrsinn, den der Erpresser von sich gibt, überhaupt etwas dran ist. Das fand ich gut gelungen, vor allem da Nele eine tolle Figur ist, die ich gleich ins Herz geschlossen habe. Sie ist eine Kämpferin und ich muss ihr sehr viel Respekt zollen für alles, was sie durchsteht.

Die typischen „Fitzek-Cliffhanger“ am Ende eines Kapitels fühlten sich in diesem Buch aufgrund der wechselnenden Erzählperspektive sehr gut an, weil man immer weiterlesen muss und erfahren will, was dieses Mal passiert ist. Wieder wird man vom Schreibstil und von der Geschichte gleich ins Geschehen hineingezogen und wieder habe ich das Buch an einem Abend durchgelesen. Ist auch mein Tipp übrigens, mal einen regnerischen Sonntag (wie heute) Zeit nehmen und das ganze Buch durchschmökern, ist ein irres Gefühl. 🙂

Man merkt während des Lesens, wie gut alles ineinanderfliest, wie jede Information ins Bild passt und die gut recherchierten Informationen sich da einfügen, wo es die Geschichte nicht könnte. Man fühlt die Beklemmung in einem geschlossenen Raum zu sein, aus dem es die nächsten paar Stunden keinen Ausweg gibt und wird atemlos von einer Szene in die nächste geworfen.

Die psychologische Komponente war auch wieder interessant, inwiefern kann man ein schlimmes Traume je verarbeiten? Kann man je wieder frei davon leben? Und wenn ja, kann man die schlimmen Erinnerungen zurückholen?

 

Mein Fazit:

Wieder ein toller Fitzek, wieder eine beklemmende, irre Situation und tolle Figuren, die zwischen Heldentum und Wahnsinn pendeln, während man als Leser atemlos dasitzt und eigentlich nicht wissen will, wie es ausgeht…

 

5 von 5 Theos

2 Kommentare zu „Rezension zu: „Flugangst 7A“ von Sebastian Fitzek

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