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Rezension zu: „Constellation – Gegen alle Sterne“ von Claudia Gray

Mal sehen, ob ich euch heute für ein Science Fiction Buch begeistern kann! Mir jedenfalls hat es total gut gefallen, schaut doch mal:

 

Zum Inhalt:

Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun?

 

Wie mir das Buch gefallen hat:

Es kommt eine künstliche Intelligenz vor, die menschlich wirkt/wird? Muss ich haben! Ich liebe solche Sci-Fi Geschichten mit Robotern/Maschinen, denn ich mag generell die philosophische Frage, was menschlich ist bzw. was einen Menschen zum Menschen macht. Diese Frage wird in Constellation nicht konkret gestellt, aber mit jedem Tag, den wir mit Abel verbringen, kommt einem immer mehr der Gedanke, dass er fühlt wie ein Mensch.

An sich hat das Buch sehr viele tolle Elemente, die allein schon lesenswert sind, z.B. die Ausbeutung des Planeten Erde durch den Menschen, wie viel ein Menschenleben wert ist bzw. was ein Mensch bereit wäre zu opfern, wie Gesellschaften mit Außenseitern umgehen, ob man künstliche Intelligenz schätzen oder fürchten sollte. Das alles wird in die Story aber nicht schwierig oder zu nervig eingebaut, sondern fügt sich in die Geschichte von Noemi und Abel perfekt ein, denn das ist die Welt, in der sie leben. Das Buch beginnt schon rasant und startet mitten im Geschehen im Kampf um den noch bewohnbaren Planeten, den Noemi sogar mit ihrem Leben verteidigen würde.

Abel auf der anderen Seite weiß genau, dass er etwas ganz Besonderes, etwas Einzigartiges ist, ist allerdings ohne seinen Commander vollkommen hilflos und alleingelassen. Die beiden treffen in einem unfassbar schlechten Moment aufeinander und fast denkt man schon, dass man sich seine Meinung zu ihnen schnell gebildet hat. Aber sie zeigen im Laufe der Geschichte so viele Facetten, Angst und Schmerz, Hoffnung und Mut, Vertrauen und Zuneigung, dass sich die Figuren irgendwann so real und echt anfühlten, ich habe die beiden wirklich ins Herz geschlossen. Wo bleibt Teil 2??

 

Mein Fazit:

Auch für Science Fiction Neulinge und Nicht-Freunde empfehlenswert, denn im Kern der Geschichte geht es um die großen Themen unserer heutigen Zeit und aller Zeiten. Es bleibt die ganze Zeit spannend, wir erleben schreckliche und wunderschöne Momente, es ist eine Abenteuerreise durch vollkommen fremde Welten. Noemi ist eine wunderbar starke und hingebungsvolle junge Frau, die ich bewundere und mit der ich doch nicht tauschen möchte, nichts wirft sie so schnell um. Wenn ich an Abel denke, muss ich irgendwie immer lächeln, weil er an manchen Stellen noch so kindlich unschuldig in seiner neuerworbenen Menschlichkeit ist und doch mit seinem Roboterwissen einfach cool ist. Macht total Spaß zu lesen!

 

5 von 5 Theos

4 Kommentare zu „Rezension zu: „Constellation – Gegen alle Sterne“ von Claudia Gray

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