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Rezension zu: „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ von Michael Ende (gelesen von Christoph Maria Herbst)

„Der Wunschpunsch“ war schon als Kind eines meiner Lieblingsbücher und auch eine meiner Lieblingsserien. Das ungleiche Tierduo, das die Welt vor zwei verplanten Zauberern retten muss, ist einfach zu komisch! Übrigens: Auf dem (Hör-)Buch wird erklärt, wie die Zusammensetzung des etwas außergewöhnlichen Namens zustandekommt.

 

Zum Inhalt:

Silvester: Der geheime Zauberrat Beelzebub Irrwitzer und seine Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, haben ein Problem. Sie haben ihr Jahressoll an bösen Taten noch lange nicht erfüllt und es ist schon im wahrsten Sinne des Wortes fünf vor zwölf! Nur ein besonders gemeiner Plan kann ihnen jetzt noch helfen, sonst werden sie in die Hölle verbannt. Können sie mit Hilfe des satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsches ihren Rückstand bis Mitternacht noch aufholen?

 

Wie mir das Buch gefallen hat:

Christoph Maria Herbst schafft es, jede der Figuren lebendig erscheinen zu lassen und jeder einen ganz eigenen Charakter zu geben. Ich musste oft so lachen, wenn Tyrannja wieder etwas flötet, weil sie nett erscheinen möchte und doch eigentlich bloß Beelzebub übers Ohr hauen möchte. Die beiden sind tragisch lustig und beide ein wenig einfältig, was natürlich Maurizio und Jakob in die Hände spielt.

Das Buch an sich hat viele schöne Themen, wie den Kampf gegen Umweltverschmutzung oder dass man manchmal erst zweimal hinsehen muss, um einen wahren Freund zu erkennen. Das Schöne ist, dass die Zauberer, obwohl die Bösen in der Geschichte, nicht wirklich durch und durch bösartig sind, sondern eher aus eigenem Nutzen heraus Böses tun, weil sie davon einen Vorteil haben. Deswegen empfindet man auch keine schlechten Gefühle ihnen gegenüber, weil man sie eher bemitleidet, da sie durchaus ein Comedy Duo sein könnten.

Maurizio der Kater und Jakob der Rabe werden zu Helden wider Willen, denn nur sie kennen die wahren Motive der Zauberer. Jakob ist etwas forscher und zieht Maurizio mit, der es (ganz Katze) etwas gemütlicher mag. Doch sie erkennen bald, dass sie sich aufeinander verlassen können und das die Schwäche des einen die Stärke des anderen sein kann.

 

Mein Fazit:

Ein wunderschönes Kinderbuch, das nicht nur Kindern gefällt und gerade zu Silvester immer sehr viel Spaß macht. Christoph Maria Herbst als Leser erweckt die Figuren gekonnt zum Leben und lässt einen oft lachen über die seltsamen Marotten der Zauberer und die witzigen Dialoge der Tiere. Es ist spannend, lehrreich und macht einfach jede Menge Spaß!

 

5 von 5 Theos

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