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Rezension zu: „Court of Nightfall“ von Karpov Kinrade

Das Buch wurde mir von Goodreads empfohlen, weil ich alle Fantasy-Bücher zum Thema „Engel“ sehr gerne mag. Und ja, die kennen meinen Geschmack echt gut! Was genau mir an dem Werk gefallen hat, sehr ihr hier:

 

Zum Inhalt:

You think you know what is right and what is wrong? Then tell me if this man should die. He is my enemy. He is to be my end.

He is the one I love.

I have spent my life in shades of grey. I have died and returned to a world of color. I have fought an Angel and lived. I have kissed the Prince of Ravens. I have faced the Lord of Night and made him kneel. I was accepted into the Four Orders, and I created the fifth. I freed the Shadow of Rome. I sat upon the Twilight Throne.

The man asks for my surrender. He asks for peace. He is too late. The girl he knew is gone, and death is in her place. I am Nightfall, and this is my story. You think you know it?

Think again.

 

Wie mir das Buch gefallen hat:

Wenn man nach dieser Beschreibung nicht schon vor Neugierde stirbt, dann weiß ich es auch nicht. Jedenfalls habe ich mich gleich auf das Buch gestürzt und konnte nicht mehr aufhören, was vor allem an einer liegt: Scarlett. Sie ist als Hauptfigur eine Wucht, überzeugte mich schon in den Erzählungen ihrer Kindheit, wie sie die Welt sieht. Ihr wacher Verstand, ihre Art Dinge zu hinterfragen, ihr starker Drang nach Gerechtigkeit, das alles sprach mich sofort an, weil ich als Kind in machen Zügen auch so war.

Schon bald im Buch lernen wir, dass in Scarletts Welt nichts in Ordnung ist: Die Nephilim (Nachkommen der Engel) haben gegen die Menschheit Krieg geführt, bis sie alle getötet wurden. Die Menschen leben seither in einer krassen Zwei-Klassen-Gesellschaft, in der die einen nichts und die anderen alles haben. Und es gibt noch die Nachfahren der Nephilim, die als Kinder durch einen Test entlarvt werden und besondere Fähigkeiten haben, was sie in dieser Welt zu Abschaum macht. Scarlett kämpft schon als junges Mädchen auf ihre eigene Weise gegen dieses System und träumt davon, die Erde zu einem gerechten Ort zu machen.

Mir gefiel sehr, dass die beschriebene Welt zwar komplex, aber sehr real und greifbar ist; sehr früh kann man sich gut darin bewegen und es hält einen gefangen, da ständig hinter einer Wahrheit noch eine viel schlimmerere Wahrheit steckt, die Scarletts ganzes Denken verändern. Ihre Willensstärke und ihre Sturheit sind bewundernswert und sie scheut sich niemals davor, selbst etwas anzufangen. Sie hat ein fast zu großes Herz und auch wenn ihr Temperament nicht immer ungefährlich ist, würde sie niemals einen Unschuldigen in etwas hineinziehen.

 

Mein Fazit:

Ein wunderbares Fantasywerk über Engel! Alle, die „Angelfall“ gelesen haben, werden das hier lieben. Scarletts Sinn für Gerechtigkeit und ihr Wille dafür zu sorgen sind unglaublich und erlaubten es mir, sie über das Buch hinweg richtig ins Herz zu schließen. Es ist spannend, hat viel Action, trotzdem regt es zum Nachdenken an und stellt wichtige Fragen, wie: Was ist ein Menschleben wert? Wenn wir das Böse mit Gewalt bekämpfen, werden wir dann nicht selbst zum Bösen? Ab wann darf man einem Wesen seine Rechte absprechen? Ein Buch, das man richtig genießen kann und das man so schnell nicht mehr vergisst!

 

5 von 5 Theos

Ein Kommentar zu „Rezension zu: „Court of Nightfall“ von Karpov Kinrade

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